Hintergrundgeschichte

Kurzfassung

Die Geschichte von Planetside 2 entwickelt sich um den Planeten Auraxis, welcher vor langer Zeit von Reisenden von der Erde entdeckt und besiedelt wurde.

Die ersten Siedler erreichten Auraxis bei dem Versuch, eine Expedition durch ein Wurmloch zu führen, welches im heimatlichen Sonnensystem auf unerklärliche Weise entstand. Obwohl die Berechnungen vermuten ließen, dass das Loch für mehrere Wochen stabil bleiben würde – und somit eine sichere Heimreise gewährleistet sei – begann es sich zu schließen als die Gruppe die Passage noch nicht beendet hatte. Dies vernichtete die halbe Flotte und ließ die andere Hälfte in einem nicht kartographierten Teil des Weltraumes zurück. Ohne eine Möglichkeit, den Weg zurück zur Erde zu finden oder überhaupt zu wissen, wie weit dieser war, begannen die Überlebenden einen Planeten zu suchen, den man terraformen und besiedeln könnte. Schließlich entdeckte man einen bewohnbaren Planeten und setzte Kurs darauf.

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Die ersten Jahrhunderte auf Auraxis waren von Frieden und Wohlstand gekennzeichnet. Mit der Zeit zeichneten sich Differenzen in den Ideologien der verschiedenen Fraktionen ab. Ein bewaffneter Konflikt wurde immer wahrscheinlicher. Als die Terranische Republik und das Neue Konglomerat sich gegenseitig den Krieg erklärten, sagten sich die Mitglieder der Vanu Souveränität von den beiden anderen Fraktionen los und griffen ebenfalls in die Kampfhandlungen ein. Alle drei Fraktionen versuchen seitdem die Kontrolle über Auraxis zu erlangen und jeder Soldat muss sich für eine Seite entscheiden und deren Ideale bis zum Tod verteidigen.

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Vollständiger Hintergrund

 

Der Aufstieg der Republik

Im Jahre 2426 deuteten Geheimdienstinformationen darauf hin, dass Angriffe der jeweils anderen Nationen unmittelbar bevor standen, weshalb die sechs größten Nationen der Erde sich gegenseitig den Krieg erklärten. Eigentlich hätte dieser Krieg, mit all seiner sinnlosen Gewalt, bereits in seiner ersten Dekade gestoppt werden müssen. Die Bevölkerung der Erde wurde in diesem Zeitraum um die Hälfte dezimiert. Durch die fieberhafte Produktion von Waffen, Ausrüstung und Fahrzeugen für die Kriegsführung, neigten sich auch die Ressourcen der Erde bereits ihrem Ende zu. Allerdings beendete nicht die Vernunft der Beteiligten, sondern etwas viel Größeres, diesen Krieg. Am 16. März 2444 erschien ein gewaltiger Riss in den äußersten Bereichen des Sonnensystems. Obwohl es nur einige Wochen offen stand, schaffte man es, Aufklärungssonden hindurch zu schicken. Die Ergebnisse der Scans waren mehr als überraschend: die Sonden selbst wurden gescannt. Die Wissenschafter waren geschockt, als entdeckt wurde dass die Erde offensichtlich durch das Wurmloch hindurch beobachtet wurde. Einige Tage später verwandelte sich der Schock in pure Panik, als das Loch instabil wurde und sich schloss und dabei den Zwergplaneten Pluto zerstörte.

Als Wissenschafter ihre Daten im Dezember dieses Jahres veröffentlichten, begannen die Führer der Nationen Friedensgespräche zu führen, angespornt durch die mögliche Bedrohung durch eine außerirdische Rasse. Innerhalb von sechs Monaten, am 13.Mai 2445, wurde der Waffenstillstand unterzeichnet und zwei Jahrzehnte des Krieges kamen zu einem Ende. Die folgenden Jahrzehnte waren bestimmt von Frieden und Zusammenarbeit zwischen den Nationen was schließlich zur Gründung der Terranischen Republik führte.

Durch den Zusammenschluss unter einer demokratisch gewählten Weltregierung wurden enorme Fortschritte in Forschung und Technologie erzielt. Selbst bezahlbare Weltraumreisen wurden Realität und die Bevölkerung der Erde erlebte eine Zeit des Wohlstandes. Lediglich die Erinnerung an die Zerstörung Plutos hinderte den Großteil der Menschheit daran, die Erde zu verlassen, wozu die aktuelle Wirtschaftslage auch keinen Grund lieferte.

Der Entdecker und der Präsident

Am 3. Juli 2582 wurden die schlimmsten Befürchtungen Realität: das Wurmloch öffnete sich wieder. Die erneut entsendeten Sonden entdeckten diesmal aber nichts. Keine Strahlung, keine einfallenden Invasoren. Nach einigen Wochen schloss sich das Wurmloch wieder, ohne diesmal einen Planeten zu zerstören. Somit nahm es die Angst der Menschheit vor dem Universum und machte sie neugierig. Am Ende dieses Jahrhunderts hatten die Menschen auf jedem wichtigen Planeten und Mond im Sonnensystem Städte und Industriekomplexe aufgebaut.

Im Jahre 2615 entdeckten Thomas Connery und seine Crew den Mond Gürtel, eine Untergruppe des Kuiper Gürtels, entstanden aus den Bruchstücken zerstörter Monde und denen des Zwergplaneten Pluto. Dabei entdeckten sie auch ein fremdes Signal, welches von einem ca. eine Meile langen Mondbruchstück ausgesendet wurde. Ohne die richtige Ausrüstung, um die genaue Quelle des Ursprungs festmachen und untersuchen zu können, entschied man sich auf die Erde zurückzukehren, wo die Entdeckung des Mondgürtels und der Überreste von Pluto aus Connery einen gefeierten Mann machten. Drei Jahre später erlag der Vize-Präsident der Terranischen Republik einem Herzinfarkt und der charismatische Connery wurde gefragt, ob er dieses Amt für die verbleibenden sechs Monate der Regierungsperiode übernehmen wolle. Unerwarteterweise nahm dieser das Angebot an und kandidierte danach sogar für das Amt des Präsidenten. Niemand war überrascht, als er fast einstimmig gewählt wurde. Connery arbeitete in drei erfolgreichen Amtsperioden als einer der beliebtesten Präsidenten, bevor er im Januar 2630 in den Ruhestand ging und sich wieder seiner Passion, der Raumfahrt, widmete.

Kurz nach Connerys Rücktritt trafen sich führende Köpfe der größten Firmen der Terranischen Republik. Diesen waren die strengen Vorschriften, betreffend der Möglichkeiten privater Firmen, die von der Regierung erlassen wurden, ein Dorn im Auge. Bei diesem Treffen wurde beschlossen, die weiteren Aktivitäten des früheren Präsidenten im Auge zu behalten. Die Vermutung lag nahe dass Connery seine Kontakte, die er durch die Präsidentschaft erlangt hatte nutzen wollte, um seine Entdeckung im Mondgürtel genauer zu untersuchen. Das Konsortium verhandelte unter der Hand mit Banken, Sicherheitsfirmen und Genossenschaften, die über das ganze Sonnensystem verteilt waren und schlossen mit diesen ein Bündnis, um Connery von Ihrer Mitarbeit abhängig zu machen und sich gegen die Macht der Terranischen Republik durchsetzen zu können. Dieser Zusammenschluss erwies sich als sehr effektiv, allerdings anders als von den Beteiligten beabsichtigt. Das Neue Konglomerat war geboren.

Das Artefakt

Connery kehrte nicht allein zum Mondgürtel zurück. Mit ihm reiste ein geheim zusammengestelltes Team aus Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftern. Kopf dieser Gruppe war ein junger, brillianter Xenobiologe mit dem Namen Henry Biggs. Als die Crew auf die Erde zurückkehrte hielt er das erste jemals gefundene außerirdische Artefakt in seinen Händen. Dieser Fund löste einen wahren Boom von Entdeckungsreisen aus und obwohl weit bis hinter die Grenzen des ehemaligen Pluto Orbits gesucht wurde, konnten keine weiteren Artefakte gefunden werden.

Obwohl manche dies zum Anlass nahmen das erste Artefakt als Fälschung zu bezeichnen, erreichten diese Überlegungen nie die Gedankenwelt von Henry Biggs. Er stand an der Seite von Connery als das Artefakt freigelegt wurde und er war der Erste, der es berühren durfte. Als Briggs, der an einer besonderen Form von Autismus – bekannt als Asperger-Syndrom litt, das Artefakt anhob überkam ihn eine Vision über seine Vergangenheit, seine Zukunft und die Konsequenzen seiner Handlungen. Das erste Mal in seinem Leben fühlte er so etwas wie Empathie für die Personen, die sich um ihn gesorgt haben und für ihn da waren. Als er in die Realität zurückkehrte, vernahm er nur ein einziges Wort in seinem Kopf: Vanu. In Briggs Vorstellung war es Vanu, der ihm die Visionen gezeigt hatte und der sein Leben verändert hatte. Und es war Vanu, der das Artefakt gefunden hatte, welches Connerys Versprechen, den Kurs der Menschheit zu ändern, erfüllen würde.

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Die Wurmloch Expedition

In 2636, zwei Jahre nach der Entdeckung des Artefaktes, trat Tom Connery an den Senat der terranischen Republik heran und setzte sich für die Aufstellung einer Forschungsexpedition durch das Wurmloch ein, dessen Erscheinen ziemlich genau vorausgesagt werden konnte. Erfahrungsgemäß erschien das Wurmloch alle 98,3 Jahre und hielt sich dann für ca. zwei Wochen. Der nächste Termin wurde für den 20. Oktober 2640 berechnet. Obwohl der Senat starke Zweifel daran hegte, dass Connery innerhalb von vier Jahren das Loch erreichen konnte, sagte man ihm eine Flotte von 200 Schiffen zu, wenn er innerhalb von drei Wochen 75.000 Unterschriften von Freiwilligen zusammen bekommen könnte. Mehr als eine Woche vor Ablauf der Frist erschien Connery mit den Unterschriften von 300.000 Personen vor dem Senat. Es waren die Unterschriften von Militärpersonal auf der Suche nach Abenteuer; Managern, Sicherheitspersonal und Arbeitern des Neuen Konglomerats auf der Suche nach Ruhm und Reichtum; und unabhängige Technologie Experten, Ingenieure und Wissenschafter – unter ihnen auch Connery’s enger Freund Henry Briggs – welche die Wahrheit über außerirdische Lebensformen herausfinden wollten. Am 13. Mai 2638, dem Jahrestag des Waffenstillstandes der die Terranische Republik hervorbrachte, startete Commander Tom Connery mit einer Flotte von 128 Schiffen und 75.000 Freiwilligen Richtung Wurmloch, um diesem seine Geheimnisse zu entlocken.

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